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Wie erkennen Sie einen seriösen Züchter?

 

Ein seriöser Züchter

  • sollte nur mit gesunden und wesensfesten Elterntieren züchten.

  • hat bestimmte Zuchtvorschriften zu beachten, die dem Wohle der Rasse dienen. Diese Zuchtvorschriften sind bei den entsprechenden Rasse-Hundevereinen zu erfahren.

  • lässt seine Zuchtstätte, seine Zuchttiere sowie die Welpen regelmäßig von seinem Rassehund-Verein kontrollieren.

  • hat Ihnen als Welpeninteressenten in seine Zuchtstätte und die Papiere seiner Zuchttiere Einblick zu geben.

  • nimmt sich Zeit, Ihre Fragen zu beantworten, auch wenn dies zu einem ausführlichen Gespräch oder mehreren Gesprächen führt.

  • wird Ihnen beim Welpenkauf den gesamten Wurf zeigen, natürlich auch die Mutter der Welpen.

  • wird Ihnen auf jeden Fall auch die Möglichkeit geben, "Ihren" Welpen mehrmals zu besuchen, bevor Sie ihn entgültig zu sich mit nach Hause in seine neue Familie nehmen.

  • wird Ihnen auf jeden Fall auch die Probleme seiner Hunde bzw. der Rasse an sich nennen und offen über Vor- und Nachteile der Welpen sprechen, z. B. zuchtausschließende Fehler aufzeigen. Allerdings kann kein Züchter bei einem 9 Wochen alten Welpen im Detail vorher sagen, wie sich der junge Hund entwickeln wird. Der Züchter hat auch keinen direkten Einfluss darauf, was der junge Hund in seiner neuen Familie und Umgebung erlebt und wie sich das wiederum auf das Verhalten des Hundes auswirkt.

  • sollte aber auf jeden Fall auch nach dem Kauf Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen und Ihnen Tipps und Anregungen geben, falls es zu Problemen kommt. Im allerschlimmsten Fall wird ein seriöser Züchter den Hund zurücknehmen, bevor er an "irgendjemand" weitergegeben wird, aus welchen Gründen auch immer.

  • wird alle wesentlichen Punkte im Kaufvertrag schriftlich festhalten, den beide Parteien unterschreiben und jede Partei ein unterschriebenes Exemplar erhält.

Aufzucht

Unsere Welpen werden in der Familie aufgezogen. 

Unsere Hündin hat ihre Wurfkiste im ausgeräumten Esszimmer. Sie hat ihre Ruhe, wenn sie mag, ist aber trotzdem voll integriert im Tagesablauf.

Die Welpen sind in den ersten drei bis vier Wochen besonders anfällig für Krankheiten. Aus diesem Grund werden wir familienfremde Besucher und Interessenten erst nach der 4. Lebenswoche empfangen. Wir achten jedoch auf engen Menschenkontakt der Welpen durch unsere Familie.

Ab der 5. Lebenswoche geht es dann auch nach draußen, wenn es das Wetter erlaubt und Besuche von Freunden, Kindern, Welpeninteressenten sind jederzeit erwünscht.

Die Welpen werden an die verschiedensten Lebens- und Umwelteinflüsse gewöhnt. Lärm und Geräusche jeder Art, z. B. lautes Reden und Lachen, Staubsauger, sämtliche Küchengeräte, Türknallen, Kinder verschiedenen Alters, Fahrzeuggeräusche jeder Art.

Wir wohnen in einem sog. "Mischgebiet" in der Stadt. Geräusche gehören sozusagen zu unserem Leben, angefangen von Kirchenglocken, Straßenlärm, Martinshorn der verschiedenen Einsatzfahrzeuge, aber auch Traktorenlärm gibt es hier. Auf kleinen Ausflügen, zum Gewöhnen ans Auto fahren, besuchen wir dann den Wald, "unseren" Köpfersee, die Weinberge in unserer Gegend, Kindergarten, Bambini-Fußballspieler, Bauernhof u. a.

Abgabe der Welpen

Unsere Welpen werden in der 9. Woche, nachdem der Wurf durch die Zuchtwartin abgenommen wurde, zu ihren neuen Familien ziehen. Oder auch später, je nach Absprache mit den Welpenkäufern.

Bis zur Abreise in das neue zu Hause sind die Welpen viermal entwurmt, gechipt und einmal geimpft.