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Die Erziehung des jungen Hundes

Erziehungsmethoden gibt es viele. Und jeder behauptet, seine Methode wäre die Richtige. Das kann aber auch danebengehen, man merkt das aber erst, wenn es zu spät ist.

 

Als Einstiegslektüre möchte ich das Buch „Welpen – Anschaffung, Erziehung und Pflege“ von Clarissa von Reinhardt besonders empfehlen. Sie beschreibt die verschiedenen Entwicklungsphasen der Welpen, gibt Tipps, die richtige Welpengruppe zu finden und auf was zu achten ist bei der Suche nach einem erfahrenen Hundetrainer (-> siehe auch hier). Auch was man in der Anfangszeit schon selbst alles tun kann ist erklärt.

 

Der Appenzeller ist sehr lernfreudig und er lernt sehr schnell, schneller als die meisten Hunde anderer Rassen. Das gilt für das Positive genauso wie für das Negative. Das Wichtigste aber ist eine gewaltfreie Erziehung. Das gewünschte Verhalten sollte konsequent trainiert und stets positiv belohnt werden, z. B. mit Leckerlies.

 

Versucht man den Appenzeller mit Gewalt zu erziehen (leider gibt es auch heute noch Trainer, die meinen, ein Hund sei nur mit absoluter Unterordnung richtig zu erziehen), geht das mit Sicherheit schief und aus dem Appenzeller würde sehr schnell ein ängstlicher und bissiger Hund.

 

Suchen Sie sich eine gute Hundeschule in der Sie und Ihr junger Appenzeller als „Team“ gesehen werden. Nicht nur der Hund, auch Sie profitieren von der Hundeschule, denn Sie lernen sich gegenüber dem Hund richtig zu verhalten und seine „Sprache“ zu verstehen. Nur der Mensch kann lernen, wie ein Hund denkt, nie umgekehrt.

 

Hier finden Sie einige sehr lesenwerte Artikel:

->  Die richtige Motivation

-Brustgeschirr oder Halsband

->  Köpfchen statt Knöpfchen

->  Der Schnauzengriff

->  Dominanz als Erklärung für Hundeverhalten ist ein alter Hut

 

Weitere interessante Tipps und Artikel finden Sie -> hier.